
Der Name ground-zeroo ist ein Kunstwort. Er ist eine Worthülse.
Wer hier an irgendwelche Irak-Kriege oder Twintowers denkt, liegt sehr falsch.
Wir möchten uns von den üblichen Floskeln und Konstrukten, die sonst in einer Bandbiographie stehen,
distanzieren. Hier geht es um Gefühle die in Songs getragen werden:
Ohnmacht, die eigene Nichtigkeit, Wut, Zorn und Schmerz.
Die Band hält sich nicht auf mit musikalischen Entgleisungen.
Keine unnötigen Effekte, keine abgewichsten Solos, keine überfälligen Melodieteile,
nur um das Lied zu strecken. Es wird solange reduziert,
bis der Sound glasklar klingt. Ground-Zeroo ist langsam.
Es kann schon einmal ein Jahr dauern, bis wir einen Song fertiggestellt haben.
Oder eben 3 Jahre für ein Musikvideo.
Seit dem Sommer 2002 wurden eine Demo und ein kleines Album aufgenommen.
An die 40-mal waren wir auf den dreckigen Stages dieser Welt.
Die Situation hat sich nicht geändert.
Wir sind am Leben und es weht ein rauer Wind da draußen.
Herr Farkas hat es treffend formuliert:
Die Zukunft ist dunkel.
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